Förderprogramme

Gut 1

 

An unseren Schule wird seit vielen Jahren speziell im Rahmen der Lese-Rechtschreibförderung mit dem Software Programm GUT 1 in allen Klassen gearbeitet. Dies geschieht sowohl in Freiarbeitsphasen als auch integrativ im Unterricht und den Förderbändern, die an unserer Schule angeboten werden. Bei der Arbeit mit dem Computerprogramm bauen die Kinder spielerisch einen Grundwortschatz auf und werden an die Rechtschreibphänome herangeführt und können diese hier vertiefen und festigen. 

 

Weitere Informationen unter http://www.gut1.de

 

 

 

 

Phonologische Bewusstheit

 

Beim Schriftspracherwerb zu Beginn des ersten Schuljahres lernen die Kinder Laute zu hören und zu verschriften. Dabei werden zunächst Sätze in Wörter unterteilt. Die Kinder lernen spielerisch Anfangslaute von Wörtern zu identifizieren, die Position von Lauten in Wörtern zu bestimmen und ähnliche klingende Laute zu unterscheiden. Gemeinsamkeiten und Unterschiede werden durch das Bilden von Reimen entdeckt. Des Weiteren werden Wörter in Silben und Laute unterteilt.

Dies sind alles Voraussetzungen für einen erfolgreichen Schriftspracherwerb. Eine wichtige Rolle spielt hierbei die phonologische Bewusstheit. Unter phonologischer Bewusstheit versteht man die Fähigkeit, die Aufmerksamkeit auf die formalen Eigenschaften der gesprochenen Sprache zu lenken, z.B. auf den Klang der Wörter beim Reimen. Da diese Fähigkeit einer der wichtigsten Prädikatoren für die Leseentwicklung ist und es einen engen Zusammenhang zwischen ihr und der Rechtschreibleistung gibt (Elbro 1996), fördern wir Kinder mit Problemen in diesem Bereich. In Kleingruppen arbeiten Kinder aus der 1. und 2. Klasse spielerisch an den oben genannten Schwerpunkten. So können Probleme früh behoben und Lese-Rechtschreibschwierigkeiten verhindert werden.

 

 

Celeco

 

Celeco ist ein Program zur Förderung der Lesefertigkeiten. Dabei wird individuell auf verschiedene Störeinflüsse wie z. B.  zu früher Blicksprung, Wiedererkennen eines Buchstaben, sinnentnehmendes Lesen eingegangen. Zusätzlich können spezielle Übungen für die Kinder eingestellt werden. Wie bei allen Trainingsprogrammen ist die Regelmäßigkeit von großer Bedeutung.

 

 

Antolin

 

Das Antolin Lesen findet regelmäßig in allen Klassen einmal pro Woche statt. Dazu stehen Bücherkisten in den Klassen. Darüber hinaus können auch Bücher von zu Hause mitgebracht werden. Antolin ist ein Computerprogramm, in dem viele Bücher gespeichert sind. Diese sind meistens in den Büchereien und in der Bücherkiste mit dem Antolinraben auf dem Buchrücken versehen. Es werden dazu inhaltliche Fragen gestellt, die in einer bestimmten Zeit durch Multiple Choice beantwortet werden müssen. Es gilt möglichst viele Punkte zu sammeln. In regelmäßigen Abständen gibt es dann passend zu den individuellen Erfolgen Urkunden mit dem berühmten Antolinraben drauf.

 

 

 

 

 

 

 

 

LRS-Förderung

 

 

Lesemütter

 

 

Deutsch als Zweitsprache (DAZ)

 

DaZ (Deutsch als Zweitsprache) bezeichnet in der Regel den Erwerb der Deutschen Sprache als weitere Sprache nach der Muttersprache, wenn Deutsch zur alltäglichen Kommunikation  benötigt wird. Dies ist gewöhnlich der Fall, wenn der Lerner in einem deutschsprachigen Land lebt - zum Beispiel als Flüchtling, Aussiedler, Arbeitsmigrant oder als Kind mit Migrationshintergrund. Im Unterschied zu DaF (Deutsch als Fremdsprache) wird Deutsch als Zweitsprache eigentlich ohne gezielten Unterricht erworben. Unter Deutsch als Fremdsprache wird der Erwerb des Deutschen durch gezielten Unterricht verstanden. Dies findet meist in anderssprachigen Ländern statt, wo Deutsch nicht zur alltäglichen Kommunikation erforderlich ist.

An der GGS Kendenich fördern wir Kinder mit Migrationshintergrund und Flüchtlinge in Kleingruppen von 2-4 Kindern zweimal die Woche. Im DaZ/DaF-Unterricht erwerben die Kinder auf meist sehr spielerische Art und Weise grundlegendes Vokabular und Ausdrucksweisen des Deutschen. Dabei wird vom Alltag der Kinder ausgegangen. Zum Beispiel werden zuerst Begriffe des Schulmaterials, der Kleidung oder der eigenen Körperteile erlernt.

Im DaZ/DaF-Unterricht wird viel mit Bildkarten gearbeitet, welche stets spielerisch eingesetzt werden. Zum Beispiel spielen wir Memory oder auch kleine Wettspielchen (Wer findet zuerst eine bestimmte Bildkarte). Beim gemeinsamen Spielen ist es wichtig, dass die Kinder auch miteinander reden. Sie fragen sich gegenseitig: „Was ist das?“. Oder sagen: „Du bist dran.“. Übungen bei denen die Kinder bestimmte Anweisungen ausführen dürfen, machen ihnen besonders Spaß. Beim Üben von Präpositionen sollen sie beispielsweise auf dem Stuhl stehen oder unter dem Tisch sitzen. Aber auch das alltägliche Gespräch wird mit kleinen Spielchen wie „Ich sehe was, was du nicht siehst“ geübt.

 

 

Flex und Flo

 

 

Individuelle Förderung

 

 

Lernwerkstatt 9

 

 

Psychomotorik